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Und die Sieger sind...

Preis der Jury: House of Dust

International: Penny Dreadful
Hochschule: Breathless
Animation: Wind
v-shorts: end.wurf
Publikumspreis: Nashorn im Galopp

Lobende Erwähnung: Flora i fauna

Ausführliche Jury-Begründungen

Preis der Jury
“House of Dust” erzählt uns die berührende Geschichte einer Frau, deren Zuhause abgerissen werden soll. Einmal noch kehrt sie an den Ort ihrer Erinnerungen zurück, und betritt dabei eine Welt, in der Gegenwart und Vergangenheit ineinander greifen. In der stärksten Kategorie der diesjährigen ALPINALE besticht “House of Dust” auf mehreren Ebenen: der Originalität der Geschichte und ihrer visuellen Umsetzung; dem Überschreiten der Grenzen zwischen dem, was wir als „Realität“ bezeichnen und einer anderen traumartigen Welt; und schließlich der präzise und in seiner Intensität überwältigende Animationsstil, der Freude und Furcht gleichermaßen zu erwecken vermag.

Jurybegründung in der Kategorie International

„Penny Dreadful“ zieht den Zuschauer auf unterhaltsame Weise und mit Witz in seinen Bann. Die Überraschungsmomente für die insbesondere die von Oona Laurence dargestellte Penny sorgt, lassen die Handlung immer wieder völlig offen. Auf tragisch-erfrischende Art und Weise wird hier mit den Erwartungshaltungen des Publikums gebrochen. Der Film lässt eindeutig Einflüsse aus anderen Filmen erkennen, bleibt aber dennoch dem eigenen Stil treu.

Jurybegründung in der Kategorie Hochschule

(Übersetzung aus dem Englischen)

Der Preis in der Kategorie Hochschule wird an einen Filmemacher, der sich noch im Studium befindet, vergeben und sollte Verschiedenes auszeichnen: einerseits die Fähigkeit des Regisseurs, sein Verständnis der Geschichte im Allgemeinen auszudrücken, aus politischer und ästhetischer Sicht, speziell der cineastischen, andererseits auch ihre/seine eigene Kreativität.

BREATHLESS erzählt auf sehr poetische Weise vom Leben und dem Weg Filme zu machen. Die Idee, die reale und die fiktive Zeit durch eine Zeitreise spürbar zu machen und die damit verbundene Kraft, hat die Aufmerksamkeit der Jury auf sich gezogen. Der Film hat eine starke Verbindung zur Filmgeschichte, am prominentesten zu Jean Luc Godard´s „Breathless“.

Der Film lässt die Zuseher die Verbindung zwischen ihrem eigenen Alltagsleben und dem aller Menschen spüren. Gleichzeitig begibt sich der Zuschauer in einen Wirbelwind, der die Kontinuität und Gewöhnlichkeit der Welt sehen lässt. Eine Welt die eine Bühne ist und auf der wir versuchen eine Rolle zu spielen.

Jurybegründung in der Kategorie Animation

„Wind“ war der erste Film den wir gesehen haben und einer derjenigen die uns bis zuletzt im Gedächtnis hängen geblieben sind.

Der Film erzählt ohne Worte, mit windschnittigem Sounddesign und skurrilem Humor vom Alltag in einer Extremsituation. Details liegen dabei in der Reduziertheit der Illustration. Die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten sind eine weitere Qualität des Films. Das alles gepackt in eine perfekte Länge, das Format Kurzfilm intelligent genutzt, wurden wir nicht vom Winde verweht und reiten nun deshalb auf dem Goldenen Einhorn dem Sturm entgegen um Robert Löbel eben dieses zu überreichen. Herzlichen Glückwunsch.

Jurybegründung in der Kategorie vShorts

Die Auswahl der vShorts geschieht im Unterschied zu den anderen Kategorien öffentlich bei der Vorarlberg Kurzfilmnacht im Frühjahr; das Auswahlkomitee besteht aus lokalen Experten und dem Publikum. Von vier ausgewählten Filmen haben wir uns für den komplexesten entschieden – für einen Film, der Kreation, Dekonstruktion und Rekonstruktion als einen zusammengehörenden Prozess zeigt; der sexualisierte Assoziationen und intellektuelle Erkenntnisse ineinander fließen lässt. Daraus entsteht ein meditativer Sog, dem man sich in aller Offenheit überlassen – oder gegen den man ankämpfen kann; es wird in beiden Fällen  ein Dialog bleiben. end.wurf  des international renommierten Künstlers Tone Fink gehört zu einem Genre, das in den anderen Kategorien der ALPINALE nicht gepflegt wird, nämlich dem Experimentalfilm. Dieser bezieht sich immer auf das Medium Film selbst, spielt mit Zeit und Raum als die gestalterischen Verdichtungselemente des Mediums Film.  – die “v-shorts” geben dazu dankenswerter Weise Gelegenheit.

Auszug aus der Begründung der V-Shorts Jury der Vorarlberger Kurzfilmnacht:

Er besticht durch eine äußerst originelle Film- und Farbgestaltung und ist ein Fest der Fantasie. Außergewöhnlich ist auch die Ton- und Geräuschgestaltung. Der Entstehungsprozess seiner Pastellkreidezeichnungen mit Elementen aus Landschaftsbildern und frei erfundene Figuren werden durch wiederholte Eingriffe und Veränderungen schrittweise sichtbar gemacht. Für den Filmemacher bildet die Technik der Filmarbeit “einen ausdrucksstarken wie persönlichen Versuch, die Natur menschlicher Gefühle und Erinnerungen ins Werk zu setzen”.

Jurybegründung für die Lobende Erwähnung

„Flora i fauna“ von Piotr Litwin

Ein Film, der die Jury zu langen Diskussionen bewegte, der viel kritisiert und ebenso gelobt wurde. Ein junges Mädchen möchte ihre Jungfräulichkeit an einen alten Mann verkaufen. Vieles im Film bleibt im Dunklen verborgen, sowohl inhaltlich als auch fast über 2/3 des Films das Gesicht der weiblichen Hauptfigur. So fällt es schwer eine Beziehung zu dieser aufzubauen.

Das jedoch hilft auch, dass der Zuschauer neutraler Beobachter der Geschehnisse bleibt.

Der Regisseur erzählt nüchtern von verstörenden Beziehungsgeflechten. Die Stärken des Films sind zugleich seine Schwächen und umgekehrt. Trotzdem bleibt man am Ende ratlos zurück.

Ein Film der aber besonders und speziell ist, einen eigenen Stil hat, polarisiert und unserer Meinung nach eine Lobende Erwähnung verdient hat.

Finale Grande am Samstag: die Siegerfilme in voller Länge!

Am Abschlussabend warteten auf die BesucherInnen nochmals die großen Leckerbissen des diesjährigen Festivals. Die fünfköpfige Jury hat sich am Vorabend bis in die Morgenstunden intensiv beraten - die Wahl schien nicht leicht zu fallen. Nach längeren Diskussionen wurden schließlich die Gewinnerfilme in folgenden Kategorien bestimmt: Animation, Hochschule, International. Zudem gibt es für den generell besten Film den Preis der Jury.

Auch das Publikumsvoting erwies sich als spannender denn je. Die zahlreichen HelferInnen der ALPINALE zählten nach der gestrigen Vorführung noch sämtliche Stimmzettel der Gäste aus. Das Ergebnis war denkbar knapp.

Bei herrlichem Sternenhimmel, der nur für 5 Minuten kurz getrübt wurde, konnten die äußerst zahlreichen Gäste die besten Filme des diesjährigen Festivals (nochmals) genießen. Sektempfang, Preisverleihung, Interviews mit der Jury und ein Buffet am Ende rundeten das Programm ab.

Freitag: Traumwetter am letzten Wettbewerbstag

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir auf den Freitagabend zurück.

Lachend, weil wir wieder hervorragende Filme im Programm hatten, weil wir auf eine äußerst erfolgreiche ALPINALE zurück blicken können und weil wir ohne Angst vor möglichen Regengüssen den Abend bei herrlichen Temperaturen im Freien genießen können.

Weinend, weil es schon wieder vorbei ist - fast zumindest. Denn das Highlight wartet natürlich noch auf uns! Am Samstag werden die Preise vergeben, die Jurybegründungen verlesen und alle Gewinnerfilme nochmals in voller Länge gezeigt. Apropos Jury: Benjamin Teske, Michael Bourgatte, Verena Teissl, Flo Sturm und Markus Götsch diskutierten noch bis in die Morgenstunden über die Filme - die Wahl fiel nicht immer leicht.

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Donnerstag: halb Regen, halb Sterne - aber durchgehend gute Filme

Das wechselhafte Sommerwetter stellte uns am gestrigen Donnerstag ordentlich auf die Probe. Regen um halb sieben, herrlichster Sonnenschein um halb acht. Das Organisationsteam entschloss sich nach dem Durchsehen etlicher Regenradars kurzfristig dazu, die Filme Open Air auf dem Platz zu zeigen. Während die ersten Gäste bei einem Glas Sekt die letzten Sonnenstrahlen genossen, bewiesen sowohl HelferInnen als auch unsere Techniker von Ton+Bild, dass jede Herausforderung problemlos bewältigbar ist. In kürzester Zeit war der Ramschwagplatz einsatzbereit.

Leider überraschte uns dann nach dem Filmgespräch mit den anwesenden FilmemacherInnen doch nochmals der Regen. Das Publikum samt JurorInnenriege wollte sich von den Regentropfen nicht so schnell in den Saal vertreiben lassen. Mit übergeworfenen Ponchos trotzten alle Anwesenden dem Wetter.

Zur Pause endlich die ersehnte Wetterbesserung - wir wurden belohnt! Die zweite Hälfte des unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abends konnten wir unter herrlichem Sternenhimmel genießen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Anwesenden für die gezeigte Flexibilität und das Durchhaltevermögen - Daumen hoch!

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Mittwoch: Kinderkurzfilme und Kino unter Sternen

Erstmals kamen auch die Kinder beim Kinderfilmfest in den Genuss von Kurzfilmen. Medienpädagogin Steffie Seidel brachte den trotz herrlciehm Wetter zahlreich erschienenen Kindern den Kurzfilm und die darin behandelten Themen näher. Unser Experiment kann als großer Erfolg bezeichnet werden - mehr davon im nächsten Jahr! Von Donnerstag bis Samstag bieten wir jeweils ab 16.00 Uhr einen Spielfilm für Kinder an.

Fotogalerie Kinderkurzfilmnachmittag

Am zweiten ALPINALE-Abend meinten es die Wettergötter gut mit uns. Es war ein klarer Fall und schließlich auch ein klarer Himmel. Die 8 Kurzfilme konnten draußen auf dem Platz gezeigt werden, worüber sich die über 200 BesucherInnen sichtlich freuten. 

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Blogbericht auf ristretto.tv

Erfolgreicher Eröffnungabend

Trotz launigem Wetter und Vorführung im Saal kann der Eröffnungsabend der ALPINALE als voller Erfolg gewertet werden. Die zahlreichen BesucherInnen konnten sich über acht abwechslungsreiche und unterschiedliche Filme und Animationen freuen.

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Hier gibt es noch einige Presseberichte:

Vorarlberg Heute

RTV TV-Bericht ab 2:18

Zeitungsberichte

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Die ALPINALE von A-Z
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Kinderfilme
Infos zu den gezeigten Kurzfilmen (Mittwoch) und den Langfilmen

Workshop
Was steckt hinter einer richtig packenden Geschichte?

Das erwartet Sie am Dienstag..

 

Vorgeschmack auf den Mittwoch

 

Am Donnerstag sehen Sie..

 

Und am letzten Wettbewerbsabend gibt es..